Garant für kurze Lieferzeiten
Bevor eine Leitung in der Produktion konfektioniert, also mit einem passenden Steckverbinder versehen wird, ist im Hintergrund bereits vieles passiert: Kabeltrommeln sind bereitgestellt, Steckverbinder kommissioniert, Meterware exakt zugeschnitten und die richtigen Komponenten zu einem Auftrag gebündelt. Für den Kunden ist dieser reibungslose Start ein entscheidender Vorteil – denn Lieferzeit beginnt nicht erst in der Montage, sondern bereits im Lager.
Vollautomatisch gelagert, schnell verfügbar
Effiziente Logistik ist eine der großen Stärken von HELU – und das weltweit: Zehntausende Kabel- und Leitungsvarianten sind in unseren Logistikzentren permanent verfügbar – unterstützt durch moderne Lager- und Fördertechnik, damit Bestellungen täglich „just-in-time“ ausgeführt werden können. Doch auch unsere Konfektionierungs-Standorte verfügen über eigene Lagerbereiche: Hier stehen alle gängigen Leitungstypen jederzeit parat, um bei einer Bestellung umgehend für den nächsten Auftrag vorbereitet zu werden.
Für eine Konfektion braucht es jedoch noch mehr: Steckverbinder, Verschraubungen, Kabelschuhe, Aderendhülsen – all diese Artikel finden sich in unseren Kleinteilelagern, die ebenfalls automatisiert und softwaregestützt gesteuert und verwaltet werden. Geht ein Auftrag ein, werden die benötigten Waren kommissioniert, also in der gewünschten Menge bereitgestellt – digital, papierlos und innerhalb kürzester Zeit.
Exakter Zuschnitt auf gewünschte Länge
Was die Länge der Konfektionen angeht, hat jeder Kunde seine ganz eigenen Spezifikationen. Hier kommt der Zuschnitt ins Spiel: Die gewünschte Länge wird von der Ursprungstrommel abgewickelt und passend zugeschnitten – auch das vollautomatisch. Die Kabellager sind dabei fördertechnisch direkt mit den Ablängmaschinen verbunden. Das Ergebnis: exakte Längen, reproduzierbare Abläufe und eine verlässliche Basis für die anschließende Montage.
Fragen an den Experten
Wovon hängt die Lieferzeit einer Kabelkonfektion am stärksten ab – und was kann der Kunde aktiv beeinflussen?
Die Lieferzeit wird vor allem von drei Faktoren bestimmt: Der Materialverfügbarkeit von Leitungen, Steckverbindern und Zubehör, der Komplexität der Ausführung und dem Auftragsumfang. Am meisten können Kunden die Durchlaufzeit beeinflussen, wenn sie von Anfang an möglichst eindeutige technische Angaben liefern – idealerweise mit Artikelnummern, Pinbelegung und klaren Längen- und Toleranzvorgaben.
Auch die Standardisierung auf bevorzugte Komponenten oder Lagerlängen beschleunigt die Lieferung häufig, weil Teile schneller kommissionierbar sind. Und: Je früher Alternativen für kritische Komponenten freigegeben werden, desto leichter lassen sich Engpässe vermeiden.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Standard- und kundenspezifischen Konfektionen?
Bei Standard-Konfektionen, etwa nach den Vorgaben von Antriebstechnik-Herstellern, kann unser Vertriebsinnendienst die Bestellung direkt nach Auftragseingang auslösen: Artikel, Längen und Prozesse sind vordefiniert, die Rohartikel für die gewünschte Konfektion sind entweder vorrätig oder werden kurzfristig bestellt, und die Logistik stellt die Komponenten entsprechend bereit. Bei individuellen Konfektionen startet der Prozess typischerweise mit einer Anfrage durch den Kunden oder einen unserer Sales Manager Solutions. Diese wird zunächst technisch auf ihre Machbarkeit hin geprüft. Anschließend fragen wir die benötigten Materialien an und arbeiten ein Angebot für den Kunden aus. Erst wenn dieses freigegeben ist, werden Leitungen, Steckverbinder und Zubehör auftragsbezogen disponiert und für die Produktion vorbereitet.